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Trauerarbeit

Die Trauerarbeit


Trauerarbeit

Wenn ein nahestehender Mensch verstorben ist, oder durch Trennung eine Beziehung auseinanderbricht, gilt es für die Hinterbliebenen/Zurückbleibenden erst einmal mit ihren Gefühlen zu Recht zu kommen. Diese reichen von: nicht akzeptieren wollen, Trauer und Angst, bis hin zu Hilflosigkeit und Wut. Alle Gefühle sind wichtig und sollten Beachtung finden. Wenn wir ihnen Raum geben, da zu sein, besteht die Möglichkeit, mit Hilfe verschiedener Techniken inneren Frieden zu finden und das „Vermächtnis“ der verstorbenen Person anzunehmen, sodass es gut weiter geht .

Alles hat seine Zeit: Das Sterben, die Trauer, das Weinen, die Heilung, das Lachen und die Freude!

Die Verarbeitung der Trauer und des Schmerzes lässt sich in verschiedene Stadien einteilen:



Der Widerstand

Für viele Menschen bedeutet das Sterben und der Tod erst einmal einen Schock zu erleben. Sie reagieren in solch einer Situation mit Widerstand, d.h., sie akzeptieren das Geschehene nicht. Dieses Verhaltensmuster zieht meist körperliche Beschwerden nach sich. Nicht selten leiden sie dann unter Rückenbeschwerden (sie wollen die Last nicht alleine tragen), Muskelverspannungen (Widerstand), Atemnot und Herzrasen. (Ihr Herz ist gebrochen)


Der Zorn

Nach der Phase des Widerstandes empfinden wir häufig Wut auf die verstorbene Person. Wut, weil sie uns allein gelassen hat, Wut, weil sie uns in diese emotionale Situation gebracht hat. Manchmal richtet sich die Wut auch auf z.B. die behandelnden Ärzte, Pflegepersonal und andere Menschen, die in dieser Situation mit der sterbenden Person zu tun hatten. Wut setzt eine enorme Energie frei, die sich, positiv verwendet, nutzen lässt, um Sport zu treiben, das Haus zu entrümpeln u. Ä.


Das Verhandeln

Das ist die Phase, in der wir beginnen, mit Gott verhandeln zu wollen. Das äußert sich folgendermaßen: Wenn ich dieses oder jenes mache, wird Gott alles wieder so werden lassen wie es einst war, --> bis wir begreifen, das es mit dem Tod kein Verhandeln gibt.


Die Depression

Nachdem wir erkannt haben, dass Gott und der Tod nicht mit sich handeln lassen, setzt die Realität ein und wir erkennen, dass wir unser Leben fortan ohne diesen geliebten Menschen fortsetzen müssen. Bei vielen Menschen kann das Erkennen dieser Tatsache eine Depression auslösen, was eine sehr, sehr schwierige Phase des Trauerprozesses bedeutet.


Die Akzeptanz

Allmählich beginnt eine zarte Pflanze der Heilung zu wachsen. Wir verstehen und akzeptieren, dass diese Situation eine neue Routine erfordert. Durch die durchlebten Erfahrungen mit dem Tod und der Trauer sind wir stärker und reifer geworden.

Niemand kann die geliebte Person ersetzen, aber eines Tages werden wir voran schreiten und neue Herausforderungen annehmen.

Jeder erlebt den Tod und die damit verbundene Trauer anders. Jeder durchlebt sie in seinem eigenen Tempo. Doch jeder von uns benötigt Unterstützung und sollte sich nicht scheuen, Diese auch in Anspruch zu nehmen. Meist ist es hilfreich, zu erkennen, was habe ich mir für dieses Erdenleben vorgenommen, was ist mein Lebensplan und warum sind diese Ereignisse geschehen. Welche Botschaft enthalten sie, was kann ich daraus lernen.

Aus den Erfahrungen meines Lebens, aus zahlreichen Büchern, aus der Hypnotherapie mit Rückführung die wissenschaftlich gestützt ist und von Ärzten, Psychologen und Neurologen gelehrt wird, aus Gesprächen mit Menschen die Nahtod Erfahrungen gemacht haben, konnte ich für mich ein ganz eigenes Glaubenssystem entwickeln, dass Hoffnung gibt, Halt und Stärke und bereits vielen Menschen in ihrer emotionalen Not geholfen hat.


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